QUALIFIKATIONEN

In der Praxis kann nur bestehen, wer eine solide Ausbildung und profundes Wissen aufweisen kann. Doch wie erlernt und vertieft man die benötigten Kenntnisse und Fertigkeiten, um ein/e erfolgreiche/r Bestatter/in zu werden?

Mehr denn je ist eine qualifizierte Aus- und Weiterbildung notwendig. Hinterbliebene wünschen heute nicht mehr nur eine einfache Bestattung, bei der der Verkauf eines Sarges im Mittelpunkt steht. Die Aufgaben eines Bestatters haben sich geändert. So werden von einem Bestatter umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Beratung, Betreuung und Organisation sowie detaillierte Kenntnisse rechtlicher, sozialer und fachlicher Belange rund um Tod, Trauer und Bestattung erwartet. Der Bestatterberuf ist erst seit dem Jahr 2003 ein Ausbildungsberuf. Trotzdem haben renommierte Institute auch schon vorher immer Wert darauf gelegt, neben der Zugehörigkeit zum Fachverband der Bestatter auf Landes- und Bundesebene, dort auch entsprechende Aus- und Fortbildungslehrgänge zu beschicken und ihr Personal weiter zu qualifizieren. Das Bestattungsinstitut Erich Liefring hat auch schon in den vergangenen Jahren verschiedene Mitarbeiter in z.B. Trauerpsychologie, Hygienische Versorgung sowie Personenstandsrecht schulen lassen.

Daher sollte bei der Suche nach dem richtigen Bestattungsinstitut unbedingt Wert darauf gelegt werden, dass die ausgewählte Firma das Fachzeichen des Verbandes trägt als Nachweis für eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum Bestatter.

Mit der DIN EN 15017 – Bestattungsdienstleistungen – ist der "Stand der Technik" im Bestattungsgewerbe festgelegt. Die Anforderungen an die Dienstleistungen bestimmen neben einer zukunftsorientierten Berufsbilddefinition die Gestaltung und den Inhalt der Ausbildung. Wer heute die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft oder die vom Fachverlag des deutschen Bestattungsgewerbes angebotene Fortbildung und die anschließende Prüfung bei den Handwerkskammern erfolgreich durchläuft, kann sicher sein, dass er den Anforderungen des Bestatterberufs auch morgen gewachsen sein wird. Dabei sind auch nach Erreichen der Berufsqualifikation berufsbegleitende Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen Garanten für die Qualitätssicherung im Bestattungsgewerbe.


Lizenzurkunde

Zertifikat

Markenzeichen des Bundesverbandes Deutscher Bestatter e.V.
Bestattungsunternehmen, die das Markenzeichen führen, erfüllen strenge persönliche, fachliche und betriebliche Kriterien und garantieren die Einhaltung der anspruchsvollen ethischen Standards des Bundesverbandes Deutscher Bestatter.

Bundesweit gibt es etwa 1.200 Bestattungsunternehmen, die das Markenzeichen führen. Durch unabhängige Prüfer kontrolliert und zertifiziert der Bundesverband regelmäßig, ob die Qualitätskriterien erfüllt sind. Der Anspruch an das Markenzeichen führte dazu, dass neben einer abgeschlossenen Ausbildung besondere persönliche, fachliche und betriebliche Voraussetzungen vorliegen, damit das Markenzeichen geführt werden darf. Dies garantiert eine fachlich einwandfreie Dienstleistung zu fairen und angemessenen Preisen.

Als langjähriges Mitglied des Landesverbandes Berlin/Brandenburg und des Bundesverbandes Deutscher Bestatter trägt das Bestattungsinstitut Erich Liefring seit Jahrzehnten das Markenzeichen des BDB, das wir für den eigenen Anspruch an die Dienstleistung, an ein hohes fachliches Niveau und für ständige Qualitätsverbesserung verstehen.

Das BDB Markenzeichen ist nun von der LGA Intercert und vom TÜV Rheinland am 2. April 2009 nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert worden. Diese Zertifizierung ist deshalb besonders hochwertig und für die Auswahl des Bestatters aussagekräftig, weil sie auch die DIN EN 15017 –Bestattungsdienstleistungen- und die Satzung zum Markenzeichen des Bundesverbandes Deutscher Bestatter e.V. mit den dort niedergelegten strengen Anforderungen zugrunde legt.




Geprüfter Bestatter
Die Ausbildung ist berufsbegleitend konzipiert und findet in zeitlich versetzten Modulen statt. Die 6 Module, die über rund 11 Monate verteilt sind, werden vom Fachverlag des deutschen Bestattungsgewerbes – als wirtschaftlichem Träger – angeboten.

Geprüfter Bestatter Michael Schoppe

Es handelt sich um folgende Module:

· Recht
· BWL
· Kultur
· Grabtechnik und Warenkunde
· Hygienische Versorgung
· Beratung und Betreuung

Voraussetzung für die Teilnahme an der Prüfung ist die Zulassung zur Prüfung. Es wird in der Regel zugelassen, wer eine mindestens zweijährige einschlägige Berufserfahrung nachweisen kann. Darauf baut die Ausbildung auf. Praktische Kenntnisse zur Tätigkeit des Bestatters sind dabei unverzichtbar, um die Ausbildung mit Erfolg absolvieren zu können. Der fachgeprüfte Bestatter erhält mit dem Prüfungsdiplom ein Dokument in die Hand, mit dem er im öffentlichen Leben und bei der Wahrnehmung der Berufsaufgaben den Nachweis seiner Befähigung erbringen kann und durch das er sich außerdem deutlich abgrenzt gegenüber der Vielzahl unausgebildeter, unqualifizierter sogenannter "Kollegen", die ihrer Tätigkeit nachgehen ohne je einem Fachverband anzugehören oder je eine fachliche Schulung erhalten zu haben.

Mit Herrn Michael Schoppe verfügt das Bestattungsinstitut Erich Liefring über einen Mitarbeiter mit der Qualifikation "Geprüfter Bestatter".



Meisterbrief Erich Liefring

Meisterurkunde Michael Schoppe









Bestattermeister
Die Meisterausbildung ist anspruchsvoll und deckt die Bereiche Bestattung, Kremation und Friedhof umfassend ab. Die Meisterprüfung kann unter Berücksichtigung der erworbenen Vorkenntnisse bei der Prüfung auch von denjenigen absolviert werden, die sich bisher im Fortbildungswege qualifiziert haben. Sie ist deshalb auch von Interesse für Geprüfte Bestatter, Bestattungsfachkraft und Bestattungsfachwirte, für die vom Bundesverband Deutscher Bestatter über den Fachverlag Vorbereitungslehrgänge angeboten werden. Die erworbenen Qualifikationen behalten auch in Zukunft ihre Gültigkeit und sind Ausweis einer qualifizierten Ausbildung im Bestattungsgewerbe.

Die Ausbildung zum Bestattermeister findet in folgenden 4 Modulen statt:

1. Fachtheorie mit:
  · Einführung in die Thanatopraxie
  · Trauerpsychologie Teil I und II
  · Friedhofsplanung und Kremationstechnik
  · Recht, Beratungsgespräch und Öffentlichkeitsarbeit
2. Fachpraxis (Entspricht der Fortbildungsprüfung zum Geprüften Bestatter)
3. Betriebswirtschaft
4. Ausbildereignung

Die Ausbildungsteile Betriebswirtschaft und Ausbildereignung als Teile der allgemeinen Ausbildung zur Meisterebene im Handwerk bleiben in Verantwortung der jeweiligen Handwerkskammern.

Herr Erich Liefring erwarb am 13.09.1958 den Meisterbrief über die Meisterprüfung des Tischler Handwerks.

Seit dem 14.6.2011 ist Herr Michael Schoppe berechtigt den Titel Funeralmaster (Bestattermeister) zu führen.